Arabische Küche – dieses Mal selber gemacht …

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In leicht wehmütiger Erinnerungen an die letzten Ferien, haben wir mindestens die kulinarischen Erinnerungen nochmals aufgewärmt. Also die Erinnerungen sind aufgewärmt, nicht das Essen. Das haben wir selbst und frisch gemacht:

Falafel: 500 gr weisse Bohnen (Ful nabed) über Nacht einlegen und dann weichkochen. Wer die Paste mit dem Stampfer machen will, muss geschälte Bohnen verwenden. Wir haben es uns ein bisschen einfacher gemacht und die Kitchen Aid zur Hilfe genommen. Da hat sich das Schälen der Bohnen erübrigt. Also aus den gekochten Bohnen ein Mus herstellen, salzen und pfeffern, ein Teelöffel gemörserte Koriandersamen und ein Teelöffel gemahlenen Kreuzkümmel dazu, 2 Bund flache Petersilie  und ein Bund Frühlingszwiebeln fein hacken und alles gut durchmischen und kneten. Den Teig eine halbe Stunde ruhen lassen und von Hand kleine, maximal 4 cm grosse Küchlein formen. In einer Pfanne mit genügend Olivenöl goldbraun braten. Wer Lust hat, kann die Falafel vor dem Anbraten noch in weissen Sesamkernen wenden.

Kofta: im arabischen Raum würde man die Hackfleischbällchen mit Lammfleisch machen. Wir haben uns aus Zeitgründen (wir wollten nicht den ganzen Fleischwolf zusammenbauen) für Rindfleisch entschieden. 600 gr Hackfleisch mit einem halben  Bund fein gehackter Pfefferminzblätter, dem Saft einer halben Zitrone, wiederum einem Teelöffel gemörseretem Koriandersamen, Chilipulver, Salz und Pfeffer würzen. Wer sicher sein will, dass die Bällchen gut binden, kann ein Ei und etwa 50 gr. Paniermehl in die Fleischmasse geben. Alles gut vermengen, zu Bällchen formen und langsam anbraten.

Baba ganoush: 2 -3 Auberginen waschen und mit dem Messer rundherum einstechen. Für ca. 30 Minuten in den 220° warmen Ofen legen und backen, bis das Auberginenfleisch weich und süss ist. Die Auberginen aufschneiden, das Fleisch mit dem Löffel in eine Schüssel geben und zusammen mit 3 Esslöffel Tahin (Sesampaste, gibt es beim türkischen Spezialitätenladen zu kaufen), 3 Esslöffel Zitronensaft und 2 Esslöffel bestes Olivenöl pürieren. Mit ein bis zwei gepressten Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer würzen. Tahin kann übrigens auch einfach so als Sauce zu den Falafel und dem Fladenbrot auf den Tisch.

Fladenbrot: aus 500 gMehl, 2,4 bis 2,5 dl laufwarmen Wasser, einer Prise Salz, einem halben Teelöffel Zucker und wenig Hefe den Teig machen. Aufgehen lassen und nochmals gut durchkneten. Kleine Kugenl formen und mit dem Wahlholz flach wallen. In einer grossen Bratpfanne etwas Olivenöl verstreichen, den Fladen in die Pfanne geben und mit dem Deckel darauf 2-3 Minuten pro Seite backen.

Posted on 29. November 2011 in Mediterrane Küche, Piatto forte, zu Hause gemacht

Responses (4)

  1. Roberto
    30. November 2011 at 11:52 · Antworten

    sieht sehr lecker aus, aufwendig?

    • Tom
      1. Dezember 2011 at 09:00 · Antworten

      und wie…!

  2. Sergio Bernasconi
    2. Dezember 2011 at 12:08 · Antworten

    Sehr lecker :-)))

  3. Tom
    2. Dezember 2011 at 12:20 · Antworten

    @Sergio: Danke für die Blumen …

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