Marsmallow selber machen

Marshmallow selber machen:

Aus dem Pflanzensaft des Echten Eibischs hat man früher Marshmallows gemacht. Bis die Industrie dieses süsse Nichts nahezu ungeniessbar gemacht hat. Der Echte Eibisch ist seit den Römern als Heilpflanze bekannt. Vor allem der Pflanzensaft aus den Wurzeln und Blättern wird wegen seiner hustenmildernden Wirkung eingesetzt. Die Franzosen verwendeten die Masse später nicht für medizinische, sondern für kulinarische Zwecke. Aus aufgeschlagenem…

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Zuchetti

Zuchetti: Züchtiges Junggemüse

Zuverlässig begleiten uns Zucchetti den ganzen Sommer und sind jetzt in Hülle und Fülle verfügbar. In immer neuen Gewändern von dunkelgrün bis hellgrün, über gelb bis gestreift leuchten uns Zucchetti am Gemüsestand an, doch wie das mit jungem Gemüse so ist, gibt sich die Zucchetti wild, ist aber sonst ziemlich unschuldig mild im Geschmack – was den «kleinen Kürbis»…

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Pulled Pork selber machen, piattoforte

Pulled Pork: Langsames Fast Food

Statt das Fleisch zu hacken, um es zart zu machen, garen wir es lange. Bis es buchstäblich von der Gabel fällt. Bisher war es hippen Foodtrucks an trendigen Strassenecken vorbehalten, Pulled Pork Burger anzubieten. Aber spätestens seit die Schnellimbiss-Kette mit dem grossen M den am langsamsten gegarten Burger für sich beansprucht, wird es Zeit, dass wir uns hier…

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Erdbeerbalsam piattoforte

Balsam für die Sinne

Die Erdbeere fristete lange im doppelten Sinn ein Schattendasein. Als wilde Walderdbeere wächst sie an den Waldrändern im Schatten der grosser Bäume. Und ganz offensichtlich war es allen antiken Kulturen zu mühsam, diese Beere zu essen: zu klein und zu wenig ergiebig war die Ernte. Erste, rein zufällige Zuchterfolge in den Gärten von Ludwigs XV.…

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Schwarzwurzel piattoforte

Schwarzwurzeln: Die Spargel des armen Mannes.

Wächst auch komplett unter der Erde, schmeckt aber total anders: die Schwarzwurzel.   Die Schwarzwurzel hat nicht nur einem irreführenden Namen sondern hat auch mit ein paar Vorurteilen zu kämpfen: dass sie kaum zu rüsten sei und langweilig schmeckt. Das erste stimmt nicht, wenn Sie vor dem Rüsten Ihre Hände mit etwas Olivenöl einreiben und…

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Ochsenschwanz für ein piatto forte

Ochsenschwanz:

Da sind wir mit dem Agenten im Dienste seiner Majestät völlig einig: es kommt nicht nur bei einem Drink auf die richtige Zubereitung an.   Zubereitungsarten gibt es in der Küche viele. In den meisten Fällen geht es darum, durch die Zufuhr von Wärme ein Lebensmittel geniessbar zu machen. Wärme verwandelt kaltes zu heissem, zähes…

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Randen_Piattoforte

Randen: Unterschätzte Rüben

Der Ruf der Beta vulgaris war lange etwa so gut, wie ihr lateinischer Name appetitanregend ist. Dabei ist die Rande, wie wir sie nennen, eine vielfältige Wurzel. Vom Mangold die rote Farbe und von der Rübe den süssen, erdigen Geschmack: Es liegt wohl an dieser Kombination, dass die Rande nicht nur sehr gesund, sondern auch…

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Suppenhuhn_piattoforte

Suppenhuhn: Mit alten Hühnern lernt man kochen

Nicht immer ist das zarteste Brüstchen oder das feinste Filet auch das schmackhafteste. Zudem tut uns in der kalten und feuchten Jahreszeit etwas Kräftiges gut. Idealer Zeitpunkt also, ein Suppenhuhn zu kochen. Wer Eier isst, zählt darauf, dass eine Legehenne regelmässig ihre Eier legt. Leider tut sie das nach ihrem ersten Lebensjahr nicht mehr so…

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Mango_Piattoforte

Mango: Mehr als eine exotische Aprikose

Um die Weihnachtszeit sind die Regale regelmässig voll mit exotischen Früchten. Berühmteste Vertreterin dabei sind die Mangos. Gemäss der Enzyklopädie der kulinarischen Köstlichkeiten, beschrieb ein Reisender, welcher 1673 aus Goa nach Europa zurückkam, in seinen Notizen die Mango als «wohlschmeckenste Frucht, die ich jemals zu kosten bekam», und war der Ansicht, dass es Pfirsiche und…

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Fried chanterelle mushrooms in a creamy sauce

Eierschwämme: mehr als ein Pfifferling wert

Das Eierschwämmchen gehört tatsächlich zu den Pilzen, die man häufiger bekommt, als andere Sorten. Dass sie deswegen nichts wert sein sollen, liegt allerdings an einem sprachlichen Missverständnis. Schuld an diesem geflügelten Wort sind die als sparsam bekannten Schwaben. Was sie als nicht sehr wertvoll empfanden, war «kein Fünferle» wert. Und weil das für echte Schwaben…

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