Category Archive for: Alle Rezepte von Surprise

Versjus

Verjus: feine Säuren

Tendenziell bevorzugen wir süsses Essen, feine Säuren sind aber mindestens genauso reizvoll. Viele Zubereitungsarten haben zum Ziel, die Säure von Lebensmitteln zu reduzieren: Allgemein empfindet man eine lang gekochte Tomatensauce als angenehmer, da der Kochprozess die Säure der Tomate reduziert. Oder wir fügen Zucker hinzu und neutralisieren so einen Geschmack, den wir nicht mehr gewohnt sind.…

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Rezept-Artischocken

Artischocken: beim Essen verhungert.

Es soll Zeitgenossen geben, die behaupten, bis eine Artischocke gegessen ist, sei man verhungert. Doch es gibt viele gute Gründe, sich dem Herz dieser Pflanze zu nähern. Der Artischocke werden wohltuende Wirkungen nachgesagt, mitunter, dass sie gut zum Abnehmen sei. Allerdings nicht, weil es anstrengend wäre, sie zu rüsten, sondern aufgrund ihrer Inhaltsstoffe. Der für…

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Hamburger selber machen

Hamburger selber machen: Das Drunter und Drüber.

Was ist ein Sandwich ohne Fleisch? Nichts als Brot. Ein Sandwich ohne Brot? Nichts als Fleisch. Mani Matter hat es bereits zum Sandwich besungen. Seine Erkenntnisse gelten gleichermassen auch für den Hamburger. Kümmern wir uns also um die beiden Hautprotagonisten dieses Klassikers. Und du wirst sehen: selbstgemacht ist dieses gefüllte Brötchen so viel besser als seine…

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Gute Vorsätze: Ketchup und Mayonnaise selber machen

Sie wollen weniger Fast Food essen? Das ist ein gutes Vorhaben. Auf einen Hamburger brauchen Sie deswegen trotzdem nicht zu verzichten. Der Dezember mit all seiner Üppigkeit liegt schon in einiger Ferne und die guten Vorsätze, sich etwas bewusster zu ernähren, sind nur noch eine blasse Erinnerung. Die Versuchung des Hamburgers mit seinem weichem Brot,…

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Hummus

Kochen gegen Angst: Kürbis und Kichererbsen Hummus

Kochen heisst essen. Und Essen führt im besten Fall Menschen zusammen. Deshalb kochen wir diesmal gegen die Angst – gegen Fremdenangst. Der ursprüngliche Antrieb für diese Kolumne ist es, dazu anzuregen, selber zu kochen und sich mit den vielfältigen Möglichkeiten von einfachen Lebensmitteln auseinanderzusetzen. Diese Ausgabe von Piatto forte will allerdings zusätzlich dazu auffordern, am…

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Himbeere

Himbeeren mit Baiser: Überschwängliche Fruchtigkeit

Um die olfaktorische Wahrnehmung «fruchtig» zu beschreiben, hat es neben der Erdbeere nur die Himbeere auf die Liste der Grundgerüche geschafft. Der Duft der Himbeere wird von einschlägigen Autoren mit üppig, würzig, berauschend und mit einer Spur Moschus angereichert beschrieben. So eine Beere kann also nur aus dem Orient kommen. Tatsächlich kennt man in Asien…

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Mangold

Mangold: das Kraut von Rüben

Mangold ist wohl die einzige Rübenart, bei welcher Stengel und Blätter statt der Wurzel das Augenmerk der Köche geniessen. Bei Mangold handelt es sich um eine Varietät der Rübe. Es ist allerdings unklar, welche der beiden Pflanzen zuerst kultiviert wurde: Es gibt Quellen, die den Mangold bereits bei unseren prähistorischen Vorfahren auf dem Speisezettel vermuten.…

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Pastel del Vento

Pastel del Vento

Die Fussball-Weltmeisterschaft ist im vollen Gange und häufig wird dann der Esstisch mit dem Fernsehtisch getauscht. Damit man beim Essen nicht das entscheidende Tor verpasst, handelt dieses Piatto forte von einfachem, aber gutem Fingerfood aus Brasilien. Pastel del Vento würden ins Deutsche übersetzt Windpasteten heissen. Das ist keine Anspielung darauf, dass beim Fussball ab und…

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Falafel

Falafel: Die Erbse für die, die nichts zu lachen haben.

Würde man eine Weltkarte zeichnen, die die Verbreitung der Kichererbse zeigt, wäre das zugleich eine Karte der ärmsten Gebiete. Dabei kann die Kichererbse auch für verwöhnte Gaumen eine Delikatesse sein. Zum Beispiel als Falafel. Stilgerecht werden die Kichererbsen beim türkischen Gemüse- und Fruchthändler um die Ecke besorgt. So hat schon das Rohmaterial einen orientalischen Touch.…

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Baerlauchpesto

Bärlauch: Gestärkt in den Frühling

Der Bärlauch ist ein Bote des Frühlings. Vermutlich heisst er so, weil die Bären sich nach dem Winterschlaf damit vollgefressen haben sollen, um wieder zu Kräften zu kommen. Was dem Bären gut tut, kann dem Menschen nicht schaden. Tatsächlich hatte der Bärlauch im Mittelalter als Medizinpflanze den Ruf, ganz grundsätzlich Unheil vom Menschen abzuwenden. Ob…

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