pasta inferno 1 – penne con fagiolini

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dies ist der start zu einer neuen reihe auf piatto forte: pasta inferno! in unserem freundeskreis sind wir schon lange berüchtigt dafür, dass wir jeden  mittag pasta essen. wir sind bekennende pasta-maniacs. pasta macht nicht dick sondern glücklich. naja, sollte man täglich fettucine all’alfredo zu sich nehmen, dann dürfte es wohl schon einen negativen einfluss auf dem BMI haben, das liegt dann aber wohl doch eher an der sauce und nicht an der pasta. man kann sehr leckere pasta-gerichte zaubern, welche sich nicht negativ auf die jeans-grösse auswirken und so versuche ich immer, ein paar dinge zu berücksichtigen: wir machen eine kohlenhydrat-mahlzeit am mittag, das heisst, die sughi sind auf gemüsebasis und nicht mit fleisch (in der regel…)“ ich verwende gutes fett, aber in massen. fettfrei ist definitv nicht lustig, schaut man jedoch, was bestimmte tv-köche unter „ein bisschen olivenöl“ verstehen, muss man sich doch gelegentlich sehr wundern…;)

ausserdem ist pasta nicht bloss ein feine, sondern auch eine schnelle sache. in derselben zeit, in der man schreckliches fertigfutter zubereitet, kann man problemlos eine köstliche pasta kochen, welche allen anforderungen einer gesunden und  leckeren ernährung standhält. ich versuche, meinen körper mit fertigfutter zu verschonen, er hat mit mir schon genüngend arbeit, da versuche ich ihn, bei laune zu halten und versorge ihn lieber anständig.

„ja, aber was machst du denn jeweils so?“ werde ich of gefragt.“immer etwas andere“, sage ich dann jeweils. „aber kannst du nicht mal ein paar rezepte aufschreiben?“…mmh, also eigentlich enstehen diese mittäglichen pasta-gerichte immer „in the heat of the moment“. ich bin in der luxuriösen situation, dass ich meist zu hause arbeite und dann um 12 schnell zu türkischen supermark ums ecke renne und schaue, was denn heute im angebot ist und was gut aussieht. aus diesen spontan-gerichten haben sich im laufe der jahre ein paar favoriten herauskristallisiert. in diesem jahr ist das weisse böhnchen der shooting star bei uns in der küche. ich kaufe die kleinen dinger hemmunglos in der büchse, da es mir eigentlich nie am vorabend schon in den sinn kommt, dass ich morgen welche brauchen könnte.

für die pasta mit den weissen böhnchen brauchen wir:(wir essen das zu zweit, es könnte aber auch für mehr reichen…)

200g pasta (penne, oder sonst etwas, was gut geht mit den böhnchen…)

1 bis 2 knoblauchzehen

1 bund frühlingszwiebeln

1 grosse dose weisse bohnen (800g) , abgepropft

einen zweig rosmarin

wer mag: einen peperoncino

ein paar cherry tomaten

und etwa 15 bis 20 minuten unserer kostbaren zeit!

das wasser für die pasta aufesetzen. den knoblauch, den rosmarin und den optionalen peperoncino  hacken und in etwas olivenol (so 2 el) anziehen lassen. in der zwischenzeit dir frühlingszwiebeln in streifen schneiden (das grüne kann man gut auch erst zum schluss dazugeben…) und dann ab damit zu knobi, pepi und rosi in den topf. in der zwischenzeit könnte das wasser bereits kochen. also dann:salz in wasser, pasta ins wasser. die abgetropften böhnchen dazugeben und einen teil davon mit der kelle etwas zerdrücken. an dieser stelle schadet es nicht, wenn man noch einen schuss weisswein dazugibt, falls irgendwo eine angefangene flasche darauf wartet, aufgebraucht zu werden. sonst eine schöpfkelle pastawasser hinzugeben. die in würfel geschnittene cherry tomaten hinzugeben (man kann auch in würfel geschnittene pelati nehmen oder die tomaten weg lassen, für eine „al bianco“ version) wenn die pasta al dente ist, abgiessen und zu den böhnchen geben. alles gut untereinander machen und fertig ist die sachen. selbstversändlich gibt es dazu parmesan! :)

varianten:

– den knoblauch in scheiben schneiden, in olivenöl goldbraun braten und dann auf haushaltpapier abropfen lassen. diese knoblauch-chips ganz zum schluss über die pasta streuen.

– chorizo oder salami in dünne scheiben schneiden und diese ohne zugabe von fett ausbraten und abtropfen lassen und dann ebenfalls zum schluss darüber geben. oder einfach in kleine würfel schneiden und mit knolauch/rosmarin/peproncino zusammen anbraten.

-die frühlingszwiebeln lassen sich natürlich auch durch normale zwiebeln ersetzten.

-die böhnen sind so lecker, dass man sie sogar ohne pasta essen kann…als beilage zu fleisch oder einfach mit einem tropfen gutem balsamico verfeinert

 

Posted on 23. August 2013 in Pasta Inferno, Piatto forte, zu Hause gemacht

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