Vadouvan. Und ein paar Beilagen.

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Noch nie hat ein Piattoforte Artikel als Titel des Namen des Gewürzes getragen, dass wir zum Kochen verwendet haben. Hier allerdings war der Anspruch tatsächlich, dass wir was kochen wollten, bei dem wir Vadouvan verwenden können. Wir haben diese Gewürzmischung auf Grund eines Tipps gekauft. Und dann erst gelesen, dass diese indischen Gewürzmischung vor allem zusammen mit Reis verwendet wird. Das war uns aber zu langweilig.

Aber zuerst noch ein paar Worte zum Hauptdarsteller. Diese Gewürzmischung wird aus lange fermentierten Zwiebeln und / oder Lauch hergestellt. Dazu kommen weitere Gewürze wie Senfsamen, Bockshornklee, Kümmel, Kardamomkapseln, Cumin, Fenchelsamen, Salz, Kurkumapulver, Ingwer und Curryblätter. Die Gewürzmischung wird mit Rizinöl haltbar gemacht. Es ist noch schwer zu beschreiben, nach was Vadouvan schmeckt: es hat was süsslich-schweres-orientalisches. Das Gewürz ist im Moment ziemlich im Trend: viel High-End Gastronomen brauchen es im Moment und verleihen ihren Gerichten eine exotische Note.

Wir haben es schliesslich zusammen mit Kichererbsen gemacht. Die Erbsen gemäss Anweisung kochen. D.h. in den meisten Fällen über Nacht eiweichen lassen und dann im Einweich-Wasser kochen. Wir machen die Kicherbsen immer im Dampfkochtopf, da sie das weniger aufquellen und nicht soooo weich werden. Während die Kichererbsen garen ca. 100 gr Ghee (also ausgelassene Butter) schmelzen und zwei bis drei Esslöffel Vadouvan dazugeben. Das Fett ist ein wunderbar Aromaträger und nimmt die 1000 und ein Gerüche des Vadouvan hervorragend auf und schmiegt sich anschliessend wunderbar um die Kichererbsen.

Dazu gab es bei uns – Danke an Nicolas für die Inspiration – kurz angebratene Langustions und Crevetten auf einem Zuchetti-Beet.

 

 

Posted on 21. April 2013 in Exotische Küche, Piatto forte, zu Hause gemacht

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