Viva con Agua: Das Rezept zum Blog-Event.

Pimentón de la Vera

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Uwe hat auf seinem Blog HighFoodality zum Blog-Event aufgerufen. Pro eingereichtem Rezept spendet der Mineralwasser-Hersteller Staatl. Fachingen 10 € an Viva con Agua. Da wollen wir also nicht hinten anstehen und reichen – last minute – unseren Beitrag ein. Es geht um Wasser, es soll sommerlich, leicht und gesund sein. Daher gibt’s von uns kurz aber scharf angebratenem Thunfisch, aromatisiert mit Pimentón de la Vera auf caramelisierten Paprikastreifen und Pok Choi.

Zuerst ein paar Worte zu den Hauptdarstellern in diesem Rezept: Beim Thunfisch kommt immer gleich die Frage auf, ob man das noch kaufen und essen darf. Ich bin der Meinung, dass man darf. Wer nicht ständig schlechten Thunfisch aus der Dose isst sondern sich ab und zu ein frisches Stück gönnt und beim Kauf auf nachhaltige Fischmethoden achtet, braucht kein schlechtes Gewissen zu haben.

Dann zum Gewürz, welches hier auch eine Hauptrolle spielt:  Pimenton de la Vera ist ein Pulver aus roten Paprikaschoten, welche in der Region La Vera gedeihen. Direkt nach der Ernte werden die Schoten auf Trockenböden ca. 1 Woche lang mehrfach umgeschichtet und über dickem Eichenholzrauch geräuchert. Das Eichenholz stammt von der Steineiche. Nach der Trocknung werden die geräucherten Schoten in Mahlwerken zu rotem, feinem Pulver vermahlen. Dabei wird traditionell vermieden, Kerne und Stiele der Schoten mitzuverarbeiten. Der Mahlvorgang wird bis zu fünfmal wiederholt, um den gewünschten Feinheitsgrad zu erreichen. Pimentón de la Vera ist eine wichtige Zutat für die spanische Chorizo. Passt aber auch hervorragend zu vielen Fischgerichten.

Dann zum Paprika, den wir hier in der Schweiz Peperoni nennen: da gibt es nicht viel zu sagen. Nur, dass es sich lohnt, nicht die gleichmässig makellosen Exemplare im Supermarkt zu kaufen, welche aus Holland kommen, sondern beim Gemüsehändler nach kleinen Paprika zu fragen, welcher echter Sonne, echtem Regen und echter Erde ausgesetzt waren.

Und der Pok Choi oder Pak Choi schliesslich ist eigentlich ein Kohlgewächs. Nicht gerade, was man sich für den Sommer vorstellt. Vom Aussehen her ähnelt er aber eher dem Mangold. Und vom Geschmack ist er eh sehr eigenständig. Passt also.

Zum Rezept: Zuerst die Paprika waschen, entkernen und in Streifen schneiden. Dann im guten Extra Vergine auf kleiner Flamme garen. Durch das langsame garen caramelisieren die  Paprikastreifen schon ein bisschen. Weil ich aber gerade in diesem Rezept die Kombination von süss-rauchig mag, gebe ich am Schluss noch einen Esslöffel flüssigen Honig dazu. Der Pok Choi rüsten (Achtung: er hat gerne unten am Storzen noch Sand, also gut waschen…) und am Stück 4 – 5 Minuten im Salzwasser blanchieren. Anschliessen sogfältig halbieren und einer grossen Pfanne ebenfalls mit besten Olivenöl noch etwas anbräunen. Kurz vor Schluss etwas fein gehakten, frischen Peperoncino darüber geben.

Die Thunfisch-Steak schliesslich höchstens eine Minute pro Seite auf der heissen Griffpfanne anbraten und mit etwas Fleur de Sel würzen und dem  Pimentón de la Vera aromatisieren.

Alle Beiträge zum Blog-Event gibt es hier:

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Posted on 1. September 2013 in Mediterrane Küche, Piatto forte, zu Hause gemacht

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