ÜBER UNS:
EIN BLICK ÜBER DEN TELLERRAND.
Piatto forte steht im Italienischen für das persönliche Lieblingsgericht. Und genau das ist für uns der Kern: Essen ist nichts Allgemeines, sondern etwas zutiefst Individuelles – etwas, über das man sich verlieren, streiten, schwärmen und immer wieder neu verständigen kann. Diese Gespräche über Genuss, über alte und neue Rezepte, über Entdecktes und Vertrautes führen wir mit Leidenschaft und bei fast jeder Gelegenheit.
Dieser Blog ist ein offener Raum für genau solche Gedanken: für Essen und Trinken, Genuss und Verdruss, haute cuisine und la cuisine impromptue, slow und fast food, Gabel- und Fingerfood und über alles, was mit Essen, Genuss und Lebensfreude zu tun hat. Hier wird weder für die eine noch für die andere kulinarische Stilrichtung oder Vorliebe Partei ergriffen. Hier wird diskutiert, was einem schmeckt. Ob zu Hause gemacht oder auswärts gegessen, ob stehend oder am grossen Tisch, ob mit Freunden oder als Tête-a-tête.
Wir arbeiten bewusst ohne Inszenierung: keine Food-Stylings, sondern Teller, wie sie sind. Keine langen Abhandlungen, sondern Notizen. Kein Redaktionsplan, sondern Neugier. Daraus ist mit der Zeit auch ein kleiner, sorgfältig kuratierter Shop entstanden – als Verlängerung dessen, was hier gedacht, gekocht und ausprobiert wird.
Was sich weiter daraus entwickelt, wissen wir nicht. Und genau das gefällt uns.
In diesem Sinn: willkommen – und viel Freude beim Lesen, Stöbern und Kochen.

Unsere Essenzen
Haltung vor Dogma
Essen ist keine Glaubensfrage. Entscheidend ist der bewusste Umgang mit dem, was auf dem Teller landet.
Respekt vor dem Produkt
Lebensmittel sind mehr als Zutaten. Sie haben Herkunft, Geschichte – und verdienen Aufmerksamkeit und Sorgfalt.
Ganzheit statt Auslese
Ob Nose to Tail oder Gemüse von Blatt bis Wurzel: Wir denken Produkte ganz, nicht nur in ihren bequemsten Teilen.
Qualität vor Quantität
Lieber weniger, dafür besser. Weniger Lärm, weniger Überfluss, mehr Substanz.
Neugier statt Routine
Kochen lebt vom Ausprobieren. Vom Blick über den Tellerrand. Vom Wiederentdecken des Vergessenen.
Alltagstauglich, nicht abgehoben
Gute Küche muss nicht elitär sein. Sie soll funktionieren, Freude machen – und bleiben.
Hinter den Töpfen
Piatto forte wird von einem kleinen Team getragen, das Essen nicht als Content versteht, sondern als Teil des Lebens. Mit Meinungen, Vorlieben und dem Mut, sich nicht immer einig zu sein.

Schreibt, wie er kocht:
Nur was ihm Spass macht.
Thomas Wiedekehr

Schreibt, wie sie würzt:
Wild durcheinander.
Sandra di Pietro

Schreibt, wie er den Abwasch macht:
Gar nicht, er kauft ein für den Shop.
Lucas Bühler