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Pasta


Dio santo! Der Fluch mit selbstgemachter Pasta.
Als Hobbykoch sucht man ja immer neue Herausforderungen und durchläuft verschiedene Phasen der Selbstverwirklichung. Selbstverständlich behauptet man immer, dass man ausschliesslich aus Spass kocht und es nur für sich selbst und seine Familie macht. Aber seien wir ehrlich: wie bei der Weihnachtsbeleuchtung, bei der jedes Jahr mehr Technik verbaut wird, versuchen wir unsere Freunde mit kulinarischer Höchstleistung zu beeindrucken und wollen jedes Mal mehr bieten. Die Familie k
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Basilikum: Königskraut für das Volk
Es gibt kaum ein Kraut, welches so häufig in der Küche eingesetzt wird, wie das Königskraut. Wir kennen es als Basilikum. Ursprünglich war Basilikum eine Heilpflanze, die vor allem gegen Appetitlosigkeit eingesetzt wurde. Offenbar war die Wirkung dermassen gut, dass Basilikum heute zu den meist eingesetzten Kräutern in der mediterranen Küche gehört. Das führt aber leider auch dazu, dass es häufig schon fast wie Salat über alles Passende und auch Unpassende gestreut wird. D
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Aufgestängelt: Cima di rapa
Eigentlich ist er ja nicht für seine Grösse bekannt. Aber der Stängelkohl aus dem Süden Italiens trägt seinen Namen zu Recht. Im Italienischen hat der Stängelkohl einen Namen, der eine Spur sinnlicher ist als der deutsche: Cima di rapa heisst wortwörtlich übersetzt «Wipfel der Rübe». Damit zeigen die Italiener auch, dass sie es mit der Biologie genauer nehmen als wir hier nördlich der Alpen. Denn tatsächlich ist der Stängelkohl eigentlich eine Varietät der Rübe und nicht des
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Kochen im Januarloch: Orecchiette mit Broccoli und Salsiccia.
Kein Januar ohne Januarloch. Allerdings ist es offenbar völlig unklar, woher dieser Begriff stammt. Er kommt weder im Duden noch im Schweizerischen Idiotikon vor. Gemeint ist aber, dass es im Januar nach all den Festivitäten zu Weihnachten und Silvester kein Geld hat, um richtig dick aufzutragen. Wenn dem also wirklich so ist, dann kochen wir eben mit kleinem Budget. Aber deswegen sicher nicht weniger gut. In diesem Fall gibt es Orecchiette mit Broccoli. Das ist ja an sich
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Bärlauch: Gestärkt in den Frühling
Der Bärlauch ist ein Bote des Frühlings. Vermutlich heisst er so, weil die Bären sich nach dem Winterschlaf damit vollgefressen haben sollen, um wieder zu Kräften zu kommen. Was dem Bären gut tut, kann dem Menschen nicht schaden. Tatsächlich hatte der Bärlauch im Mittelalter als Medizinpflanze den Ruf, ganz grundsätzlich Unheil vom Menschen abzuwenden. Ob das an seinem hohen Anteil an Alliin – einer schwefelhaltigen Aminosäure, wie sie auch im Knoblauch vorkommt – liegt, ist
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Italienischer Spargel: Brokkoli mit Orecchiette
Wer es nicht erwarten kann, bis die ersten Spargeln zu haben sind, dem kann geholfen werden: Mit dem italienischen Spargel, hierzulande unter dem Namen Brokkoli bekannt. Die genaue Herkunft und Ausbreitung von Gemüse zu eruieren, ist immer ein Wagnis. Man muss sich dabei auf historische Quellen und Texte stützen. In den allermeisten Fällen wird für Gemüse, das heute bei uns beliebt ist, der asiatische Raum als Ursprung bezeichnet. Es ist allerdings gut möglich, dass der Brok
2 Min. Lesezeit
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