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Marshmallow selber machen:
Aus dem Pflanzensaft des Echten Eibischs hat man früher Marshmallows gemacht. Bis die Industrie dieses süsse Nichts nahezu ungeniessbar gemacht hat. Der Echte Eibisch ist seit den Römern als Heilpflanze bekannt. Vor allem der Pflanzensaft aus den Wurzeln und Blättern wird wegen seiner hustenmildernden Wirkung eingesetzt. Die Franzosen verwendeten die Masse später nicht für medizinische, sondern für kulinarische Zwecke. Aus aufgeschlagenem Eiweiss, Zucker und eben diesem Saft
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Mango: Mehr als eine exotische Aprikose
Um die Weihnachtszeit sind die Regale regelmässig voll mit exotischen Früchten. Berühmteste Vertreterin dabei sind die Mangos. Gemäss der Enzyklopädie der kulinarischen Köstlichkeiten, beschrieb ein Reisender, welcher 1673 aus Goa nach Europa zurückkam, in seinen Notizen die Mango als «wohlschmeckenste Frucht, die ich jemals zu kosten bekam», und war der Ansicht, dass es Pfirsiche und Aprikosen mit der Mango bei weitem nicht aufnehmen können. Andere wiederum sind der Meinun
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Marron Glacé: Betörende Nuss
Bevor die Kartoffel in unsere Speisekammer kam, war die Kastanie vorrangiges Nahrungsmittel der Armen. Mit etwas Zuckersirup wird daraus aber ein Piatto forte. Die Kastanie – oder Marroni, wie sie in der Schweiz genannt wird – ist ein Buchengewächs und ihre stärkehaltige Frucht also eine Nuss. Ausser einer gewissen optischen Ähnlichkeit der Frucht hat die Edelkastanie mit der häufig als Park- und Alleebaum gepflanzte Rosskastanie nichts gemein. Roh ist diese edle Nuss nur s
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Keine Sünde: getrocknete Apfelringe
Der Apfel ist der König der Früchte. Keine andere Frucht musste so oft als Namensgeber herhalten für alles, was rund war und benannt werden wollte. Aber nicht nur etymologisch und kulinarisch hat es der Apfel weit gebracht. Auch biologisch gesehen verdient er hohe Würden: Als Vertreter der Pflanzenfamilie Rosaceae – also der Rosengewächse – entstammt er derselben Gattung wie die Rosen. Ob der Apfel allerdings seinen Ruf als verführerischer Hauptdarsteller im berühmtesten Sün
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Himbeeren mit Baiser: Überschwängliche Fruchtigkeit
Um die olfaktorische Wahrnehmung «fruchtig» zu beschreiben, hat es neben der Erdbeere nur die Himbeere auf die Liste der Grundgerüche geschafft. Der Duft der Himbeere wird von einschlägigen Autoren mit üppig, würzig, berauschend und mit einer Spur Moschus angereichert beschrieben. So eine Beere kann also nur aus dem Orient kommen. Tatsächlich kennt man in Asien über 200 Himbeerarten. In Europa kommen gerade mal ein knappes Dutzend vor. Dabei gehört die Himbeere zu den aromat
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Antonios Brot: Panettone
Wieso zur Adventszeit mehr Süsses als unter dem Jahr gebacken wird, ist nicht endgültig geklärt. Sicher ist jedenfalls, dass bereits in vorchristlicher Zeit zur Wintersonnenwende zu Opferzwecken gebacken wurde. Die christlich-weihnachtliche Tradition, in der Adventszeit spezielles Gebäck zu backen, hat ihren Ursprung wahrscheinlich in den mittelalterlichen Klöstern, welche begonnen haben, die Hostien für die Gottesdienste in der Weihnachtszeit etwas süsser zu backen und etwas
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